Beam me up Scottie - Energie von oben!

Heutzutage können Sie sich ein Häuschen im Grünen bauen und fast autark leben. Sie könnten ein Haus bauen, das sich selbst wärmt und abkühlt. Sie könnten einen Acker im Garten bepflanzen und von den Kartoffeln und Tomaten leben. Was sich nach einem Robinson-Crusoe-Traum anhört, ist für manche Menschen Wirklichkeit. Nur eines fehlt bei allem Hang zum DIY (Do It Yourself): Licht im Dunkeln. Eigenen Strom erzeugen ist schwierig.


Einen riesigen Traffo im Garten möchte keiner. Die Lösung: Solarenergie! Die ist immer da und frei Verfügbar. Aber auch wenn Sie kein Eremit im einsamen Wald sein möchten und lieber mit vielen Nachbarn in der Großstadt leben, Solarenergie macht Sinn. Solarpanele auf dem Dach sind auch in urbanen Gegenden kein Sci-Fi mehr. Sondern normaler Alltag. Warum es Sinn macht auf Solarenergie teils, oder ganz umzusteigen? Es senkt die Kosten, es macht Sie unabhängig(er) und es schont die Ressourcen unserer Welt. Fossile Brennstoffe werden uns irgendwann ausgehen, aber die Sonne wird bleiben. Und wenn sie nicht mehr ist, dann sind auch wir nicht mehr. Das sollte also eine gute und lange Freundschaft werden, das mit der Sonne und uns. Mit einer Solaranlage auf dem Dach erzeugen Sie Strom aus Sonnenenergie. Wie gesagt schon das die Umwelt und diese Energie ist kaum aufzubrauchen. Selbst wenn Sie sich anstrengen. Auch in Ihrer Region gibt es viele Dachdecker, die sich mit dem Thema auskennen, Ihnen Tipps geben und die Anlage für Sie in Schuss halten können. Informationen zu Dachdeckern in Ihrer Nähe finden Sie unter www.dachdecker.com. Dort können Sie nach Ihrer Postleitzahl suchen.

Wartung Ihrer Solaranlage

Natürlich könnten Sie selber auf dem Dach herumkraxeln und so tun, als wüssten Sie wo es hakt. Das kann aber mitunter Lebensgefährlich sein. Also lassen Sie besser den Fachmann ran. Davon gibt es auch in Ihrer Region viele. Solarenergie ist längst kein Neuland mehr. So eine Anlage muss gewartet werden. Aber machen Sie sich keine Sorgen: Sie macht nicht viel mehr Arbeit und Kosten als Ihr

Dach! Und auf das wollen Sie ja auch nicht verzichten. Ihre Solaranlage kann 20 bis 30 Jahre alt werden. Man muss sich kaum um sie kümmern. Wenn man allerdings keine Leistungseinbußen möchte, das heißt weniger Energie, ist es wichtig sie regelmäßig reinigen zu lassen. Das ist so wichtig wie der Schornsteinfeger. Wie oft Sie Ihre Anlage reinigen lassen müssen, hängt von Ihrem Wohnort ab. Haben Sie das Pech auf der Reiseroute von Zugvögeln zu leben, die regelmäßig vorbeischauen und einen „Gruß“ dalassen, wird eine Reinigung öfter nötig. Genau wie auf dem Land. Leben Sie mitten in der City, hält sich die Verschmutzung in Grenzen. Die meisten Solarpfleger – das was ein Schornsteinfeger für den Schornstein ist, ist ein Solarpfleger für Ihre Panele – raten dazu, auf dem Land einmal im Jahr zu reinigen. In der Stadt alle zwei Jahre. Die Preise für eine Reinigung hängt von der Größe des Daches ab und von anderen Faktoren. Sie starten aber meist bei um die 80 Euro. Übrigens: Ob ein Solarpfleger so viel Glück bringt, wie ein Schornsteinfeger, ist nicht bekannt.

Was Sie selbst tun können, dürfen und sollten

Es macht Sinn Ihre Paneele in gewissen Abständen genauer unter die Lupe zu nehmen. Ob es Schmutz ist, der dazu führt, dass die Anlage weniger Leistung bringt, oder eine Beschädigung durch ein Tier. Das zu überprüfen ist so wichtig, wie den Marderschaden am Motor zu erkennen. Nicht nur durch Schmutz, auch durch Verkratzen kann die Wärmedämmung Schaden nehmen. Vögel haben die Paneele aufgepickt. Eine Katze hat ihre Krallen gewetzt. Die Anlage leistet weniger. Sprich: Sie haben weniger Energie zur Verfügung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, kann der Dachdecker Ihres Vertrauens eine spezielle Ummantelung anbringen.

Reparatur

Wenn trotz aller Vorsicht doch mal etwas kaputt geht, rufen Sie Ihren Dachdecker, oder Solarpfleger. Kleinere Schäden, wie wackelige Schrauben, oder Module, gehören meist zur Wartung dazu. Wenn es etwas ernstes ist: Zum Beispiel Sturmschäden bei denen ganze Paneele weggeflogen sind, müssen sie ersetzt werden. Der Austausch von ganzen Modulen kann kompliziert sein. Wenn man den Schaden nicht mit bloßem Auge erkennt, muss erst einmal Detektiv gespielt werden: Wo liegt der Fehler, welches Panel ist genau beschädigt? Der Profi benutzt für solche Fälle eine Wärmebildkamera. Damit kann er schnell sehen, welcher Bereich komplett abgekühlt ist und keine Energie mehr bringt. Wie schnell so eine Reparatur und der Austausch geht, hängt auch davon ab, wie gut die Stelle zu erreichen ist. Ein Reihenhausdach mit langweiliger, eckiger Anmutung ist hierbei natürlich hilfreicher als ein Designobjekt mit geschwungener Architektur a la Alvar Aalto.

Alles in allem werden Sie bei regelmäßiger Wartung und Pflege lange Freude an Ihrer Anlage haben. Auch die Aussichten für die Zukunft sind rosig. Der Trend geht weiter hin zu umweltschonender und unabhängiger Energie für Ihr Heim. Sonne und auch Wind haben fossile Brennstoffe und Atomkraft ersetzt. Deutschland führt in Bezug auf Industrie und Forschung im Bereich erneuerbare Energien. Machen Sie mit!

Solartrends mit Potential

Wir haben das Ende der Fahnenstange, beziehungsweise der Solarenergie noch lange nicht erreicht. Es gibt viele kreative Köpfe mit neuen, tollen Ideen. Teilweise sind die auch schon umsetzbar. Auf in eine aufregende Zukunft.

Was alles möglich ist

Die Virtu Tubes. Das sind Solarmodule die Energie und Wärme erzeugen. In einem Abwasch soll Sonnenenergie in Strom und Wärme gewandelt werden. So können Sie Ihr Haus erleuchten und heizen. Das spart Platz auf dem Dach und ist viel effektiver als normale Solaranlagen. Die britische Firma Naked Energy stellt diese Module her und hat im letzten Jahr einen Vertrag mit einer großen US-Manufaktur unterzeichnet. So sollen die Virtu Tubes bald auf der ganzen Welt zu kaufen sein. Infos zu den Virtu Tubes von Naked Energy gibt es hier:  www.nakedenergy.co.uk

Noch mehr Science Fiction liefert uns die NASA mit ihrer Idee Strom aus dem Weltall zu bekommen. Und das auch noch günstig. Schon 2012 hat die amerikanische Weltraumorganisation ein Projekt finanziert, das ermöglichen soll über riesige Satelliten Strom auf die Erde zu leiten. Die Lichtenergie soll durch die Satelliten gebündelt werden und auf Solarkollektoren „geschossen“ werden. Diese übertragen dann drahtlos die Energie zur Erde.

Wichtig sind aber nicht nur solche bahnbrechenden Ideen, sondern vor allem diese neuen Möglichkeiten für alle Menschen zugänglich zu machen. Deshalb hat das Fraunhofer Institut in Freiburg eine Methode entwickelt, um die Produktion von Solarzellen nur noch halb so teuer zu machen. Ein neues Produktionsverfahren sorgt dafür, dass weniger Mittel verschwendet werden. So sollen sich mehr Menschen zum Beispiel eine Solaranlage leisten können.

Eine weitere gute und platzsparende Lösung, gerade in vielbewohnten Gebieten, sind die Sphelar Solarzellen. Diese sind in der Lage aus allen Richtungen das Sonnenlicht zu nutzen. Sie müssen nicht flach auf dem Dach angebracht werden. Das macht flexibler und spart Raum. Gerade in urbanen Gegenden macht Platznot am meisten zu schaffen. Neben zu hohen Kosten für neue Energiequellen einer der Gründe, warum die Menschen sich nicht recht herantrauen. Der Unterschied der Sphelar Solarzellen: Bei einem herkömmlichen Modul muss das Licht aus einer bestimmten Richtung und einem bestimmten Winkel auf das Panel fallen. Einige Hersteller bieten zwar rotierende Anlagen an, das heißt sie können sich zur Sonne drehen, aber das ist natürlich auch eine Platzfrage. Die kugelrunden Solarzellen haben einen Wirkungsgrad von fast 20 Prozent sagt der Hersteller. Das wäre nicht nur für unsere Dächer super, sondern auch auf mobilen Geräten, wie dem Rasenmäher, dem E- Bike und, und, und! Bislang stellt nur eine Firma in Japan die Sphelar Solarzellen her. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie das vielbevölkerte und dichtbebaute Ruhrgebiet erreichen. Hier geht es zu der englischsprachigen Seite der Firma: www.sphelarpower.com/product

Eine letzte, gute Idee im Bereich Solarenergie gibt es noch, die uns im Ruhrgebiet helfen würde, Platz zu sparen. Die Solar Fensterfolie. Sie macht Ihr Küchenfenster zu einem Solar-Panel. Die Idee ist simpel und doch genial: Man beklebt die Fensterflächen mit durchsichtiger Folie und nutzt den Platz der da ist. Die Sicht wird nicht gestört, kein Platz verschwendet. Die Firma 3M aus Neuss hat diese Solar-Fensterfolie entwickelt.  Die Vorteile der neuen Module liegen in der hohen Lichtdurchlässigkeit sowie einer besseren Wetterbeständigkeit im Vergleich zu Solarmodulen aus Glas, sagt 3M auf ihrer Internetseite (www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/Newsroom). Außerdem werden schwere Glasscheiben und der Metallrahmen überflüssig und die Kosten für die Systemtechnik und Modulfertigung sinken aufgrund einer reduzierten Montagezeit.

Sie sehen, die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Und Deutschland, das Ruhrgebiet, führt mit tollen Ideen. Vielleicht ist die Zeit genau richtig, um umzusatteln. Für mehr Freiheit, ein Recht auf günstige Energie für alle und einen schonenden Umgang mit den Ressourcen unserer Welt.

Foto: Pixabay

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